Rucksack Schule
Ein Programm zur Sprachbildung und Elternmitwirkung
Rucksack Schule – Landeskoordination
Das Landesprogramm Rucksack Schule unterstützt die durchgängige sprachliche Bildung von Grundschülerinnen und Grundschülern und greift dabei Themenbereiche des Klassenunterrichts auf. Rucksack Schule ist zudem ein Elternmitwirkungsprogramm, da Eltern erfahren, wie sie ihre Kinder in der allgemeinen und schulischen Entwicklung optimal unterstützen können. Diese Anregungen für die häusliche Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgen gezielt in den Herkunfts-/Familiensprachen.
Grundschulen erhalten mit Rucksack Schule ein Angebot zur diversitätsbewussten Unterrichts- und Schulentwicklung, das auf Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt, Mehrsprachigkeit, Ressourcen und Kompetenzen beruht und idealerweise im Schulprogramm integriert wird.
In Rucksack Schule werden Unterrichtsinhalte sprachsensibel für Kinder und ihre Eltern in der deutschen Bildungssprache und in den jeweiligen Familiensprachen zeitlich und inhaltlich koordiniert im Rahmen des Klassenunterrichts, des Herkunftssprachlichen Unterrichts und der Elterngruppe vermittelt. Die Familien werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder sowie für das Erlernen der Herkunfts-/ Familiensprachen angesprochen. Sie treffen sich in der Regel wöchentlich und werden durch Elternbegleitungen angeleitet, die speziell dafür geschult sind. Unterstützt wird die Arbeit mit den Eltern durch Rucksack Schule Materialien, die an den Unterrichtsinhalten anknüpfen und Anregungen für täglich wechselnde Aktivitäten mit den Kindern geben. Schule und Eltern vernetzen dabei ihre Arbeit und gehen eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ein, die das Potential aller Beteiligten zusammenführt und die diversitätsorientierte Öffnung der Schule unterstützt.
Rucksack Schule
Sprachliche Bildung beginnt in der Familie und wird in der Schule fortgeführt. Rucksack Schule unterstützt Kinder und Eltern mit und ohne internationaler Familiengeschichte sowie Grundschulen in diesem Bildungsprozess. Die Mehrsprachigkeit wird dabei als Potenzial der Kinder aufgegriffen.
Das Programm Rucksack Schule bietet auf der Grundlage eines ganzheitlichen mehrdimensionalen Konzepts praktische und konkrete Orientierungshilfen für die sprachliche Bildung mehrsprachig aufwachsender Kinder. Dabei steht der systematische Aufbau der besonderen bildungssprachlichen Fähigkeiten im Fokus.
Zur Durchführung von Rucksack Schule bedarf es einer Vereinbarung zwischen der teilnehmenden Grundschule und dem zuständigen Kommunalen Integrationszentrum.
Danach werden die Rucksack Schule Materialien über das lokale Kommunale Integrationszentrum kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Der Träger vor Ort finanziert die Programmdurchführung.
Die Kommunalen Integrationszentren koordinieren oder begleiten das Programm auch in Kooperation mit anderen Ämtern/Trägern und bieten Informationsveranstaltungen und Schulungen an.
Das Programm „Rucksack Schule“
Das Programm Rucksack Schule richtet sich insbesondere an Kinder im ersten bis vierten Schuljahr und deren Familien sowie an die besuchten Grundschulen.
Rucksack Schule ist strategisch mit dem Landesprogramm „Grundschulbildung stärken durch HSU-Mehrsprachigkeit unterstützt den Bildungserfolg der Kinder“ verknüpft und stellt somit einen wichtigen Baustein zur Umsetzung des Landesprogramms dar.
Rucksack Schule zielt auf die durchgängige sprachliche Bildung und greift dabei Themenbereiche des Klassenunterrichts auf.
Rucksack Schule ist zudem ein Elternmitwirkungsprogramm, da Eltern erfahren, wie sie ihre Kinder in der allgemeinen und schulischen Entwicklung optimal unterstützen können. Diese Anregungen für die häusliche Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgen gezielt in den Herkunfts-/Familiensprachen.
Grundschulen erhalten mit Rucksack Schule ein Angebot zur diversitätsbewussten Unterrichts- und Schulentwicklung, das auf Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt, Mehrsprachigkeit, Ressourcen und Kompetenzen beruht und im Schulprogramm integriert wird.
Wie funktioniert „Rucksack Schule“?
Die Anbindung an die Schule ist eine Bedingung für die Durchführung des Programms.
Bei dem Programm Rucksack Schule werden Unterrichtsinhalte sprachsensibel für Kinder und ihre Eltern in der deutschen Bildungssprache und in den jeweiligen Familiensprachen zeitlich und inhaltlich koordiniert im Rahmen des Klassenunterrichts, des
Herkunftssprachlichen Unterrichts und der Elterngruppe vermittelt.
Die Familien werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder sowie für das Erlernen der Herkunfts-/ Familiensprachen angesprochen. Sie treffen sich wöchentlich und werden durch Elternbegleitungen angeleitet, die speziell dafür geschult sind.
Unterstützt wird die Arbeit von und mit den Eltern durch Rucksack Schule Materialien, die an den Unterrichtsinhalten anknüpfen und Anregungen für täglich wechselnde Aktivitäten mit den Kindern geben.
Schule und Eltern vernetzen dabei ihre Arbeit und gehen eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ein, die das Potential aller Beteiligten zusammenführt und die diversitätsorientierte Öffnung der Schule unterstützt.
Die „Rucksack Schule“-Materialien
Hinweis:
Das gesamte Programm-Material wird zur Zeitsprachsensibel unter Berücksichtigung aller relevanten Lehrpläne neu- und weiterentwickelt. Gefördert wird die Neuentwicklung Rucksack Schule von der Auridis Stiftung gGmbH.
Das zurzeit eingesetzte Material besteht u. a. aus Planungshilfen, Tipps, Arbeitsblättern etc. für den Regelunterricht, für die Elterngruppe und für denHerkunftssprachlichen Unterricht.

